Aller guten Dinge sind drei: Aue siegt in Zwickau

FSV Zwickau - FC Erzgebirge Aue 0:2 | Das dritte Endspiel in Folge kann der FC Erzgebirge Aue gewinnen und zieht in den DFB-Pokal ein.

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Vor stimmungsvoller Kulisse und bei bestem Fußballwetter sahen die 10.000 Zuschauer in der GGZ-Arena ein intensives Sachsenpokal-Finale zwischen dem FSV Zwickau und dem FC Erzgebirge Aue. Bereits eine Stunde vor dem Anpfiff sorgten beide Fanlager mit lautstarken Gesängen für echte Pokalatmosphäre. Auf dem Rasen erwischte zunächst Zwickau den besseren Start und setzte die Veilchen in den ersten Minuten unter Druck. Die größte Chance der Anfangsphase hatte Luca Prasse in der 8. Minute, dessen Direktabnahme jedoch über das Tor ging.

Mit zunehmender Spielzeit fand auch Aue besser in die Partie und wurde vor allem nach Standardsituationen gefährlich. In der 13. Minute kam Erik Majetschak aus kurzer Distanz zum Abschluss, doch Zwickaus Keeper Lukas Hiemann reagierte glänzend. Auch im Anschluss sorgten mehrere Eckbälle der Veilchen immer wieder für Gefahr. In der 31. Minute fiel schließlich die Führung für Aue: Nach einem starken Pass auf Collins vollendete dieser per Direktabnahme sehenswert über Hiemann hinweg zum 1:0. Kurz vor der Pause hatte Marcel Bär sogar noch die Chance auf das zweite Tor, doch erneut war Hiemann mit einer starken Parade zur Stelle.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Zwickau Druck auf das Auer Tor auszuüben, biss sich an der stabilen Defensive der Veilchen jedoch häufig die Zähne aus. Eine gute Gelegenheit hatte Sandro Sengersdorf fünf Minuten nach Wiederanpfiff, als sein Schuss aus der zweiten Reihe nur knapp über das Tor strich. Aue verteidigte in der eigenen Hälfte insgesamt sehr konzentriert und ließ nur wenig klare Chancen zu.

In der Schlussphase warf Zwickau noch einmal alles nach vorne und kam durch zahlreiche Standardsituationen zu Möglichkeiten. Die größte Chance zum Ausgleich bot sich in der 87. Minute, als ein Freistoß von Martens ans Lattenkreuz krachte. In der dritten Minute der Nachspielzeit sorgte Marcel Bär dann endgültig für die Entscheidung: Nach einem Fristoß traf er zum 2:0-Endstand und machte damit den Pokalsieg für Erzgebirge Aue perfekt.

+++ FINALTAG DER AMATEURE BEI SPORTSCHAU +++

+++ Pressekonferenz vor dem Finale +++

HALBFINALE

Chemnitzer FC - FC Erzgebirge Aue 0:2

Die 14.658 Zuschauer im Chemnitzer eins-Stadion an der Gellertstraße sahen am Mittwochabend einen echten Pokalfight, den die Veilchen mit zwei Toren durch Marcel Bär (71‘, 90‘ +2) in der zweiten Hälfte entschieden. Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit vielen Zweikämpfen und Unterbrechungen. Die Himmelblauen investierten viel, konnten aber nur selten das Tor von Martin Männel unter Druck setzen. Auch Aue konnte sich zunächst keine klaren Torchancen erspielen, übernahm mit fortschreitenden Spielverlauf aber mehr und mehr die Kontrolle. In der zweiten Halbzeit kam dabei auch was Zählbares raus. In der 71. Minute verwandelte Bär eine Eingabe zur 1:0-Führung und vollendete in der zweiten Minute der Nachspielzeit einen Konter zur Entscheidung.

+++ Highlights und mehr bei MDR +++

+++ Pressekonferenz nach dem Halbfinale +++

BSG Stahl Riesa - FSV Zwickau 0:2

Die Überraschung im ersten Halbfinale am Dienstagabend in der Risaer Feralpi-Arena ist ausgeblieben. Der Regionalligist aus Zwickau setzt sich mit 2:0 gegen die BSG Stahl Riesa durch und holt mit dem Sieg das Endspiel am 23. Mai in die heimische GGZ-Arena. Letztlich ein verdienter Sieg für die Schwäne, denen es vor einer beeindruckenden Kulisse von 3.600 Zuschauern keinesfalls leicht gemacht wurde. Die Stahlwerker lieferten dem FSV einen angemessenen Halbfinal-Fight, kamen aber selten zu guten Abschlüssen. Kurz vor und kurz nach der Halbzeit hatten die Gastgeber ihre besten Chancen auf einen Treffer. Ansonsten kontrollierte der FSV nach dem 1:0 durch Sezer (23.) das Spiel und ließ nach dem 2:0 (66., Eigentor) nicht mehr viel zu.

+++ Highlights bei SZ/LVZ +++

Viertelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal

SSV Fortschritt Lichtenstein - FC Erzgebirge Aue 0:10 | VfB Auerbach - FSV Zwickau 1:2

Der FC Erzgebirge Aue gewinnt sein erstes Pflichtspiel in 2026 beim SSV Fortschritt Lichtenstein mit einem Schützenfest. Vor toller Kulisse mit 3.000 Zuschauern im Lichtensteiner Friedrich-Ludwig-Jahn Stadion leisten die Veilchen mit einem 10:0 seelische Aufbauarbeit für die letzten Wochen. Die Gastgeber hatten nur Sekunden nach dem Anpfiff ihre beste Möglichkeit, konnten in der zweiten Hälfte das Tempo aber nicht mehr mitgehen. 

Im Vogtland lieferten sich der VFB Auerbach und der FSV Zwickau einen turbulenten Pokalfight mit dem besseren Ende für die Schwäne. Leider überschattete eine schwere Verletzung von Max Somnitz (FSV Zwickau) die gute Stimmung nach dem erreichen des Halbfinals. Der SFV wünscht schnelle Genesung!

+++ TORE & MEHR BEI MDR +++

BSG Stahl Riesa vs. VFC Plauen 2:1 | FC Grimma vs. Chemnitzer FC 0:1

Der Chemnitzer FC arbeitet sich beim FC Grimma mit einem 1:0-Sieg ins Halbfinale und die BSG Stahl Riesa wirft den nächsten Oberligisten raus. Der VFC Plauen kommt in der Feralpi Arena nicht über den 1:2-Anschlusstreffer hinaus und muss im Viertelfinale passen.

+++ TORE & MEHR BEI MDR +++

Skeleton-Pilotin Susanne Kreher lost Halbfinale in Lichtenstein

Nach Abpfiff der beiden Partien wurde direkt das Halbfinale ausgelost. SpiO-Moderatorin Felicitas Hölscher hatte dafür mit Skeleton-Pilotin Susanne Kreher eine frisch gebackene Silbermedaillengewinnerin von den Spielen aus Cortina und Mailand als Losfee an ihrer Seite. Unter den Augen von SpiO-Experte Lutz Lindemann, Volkmar Beier und Ulrich Günther erfüllte die Olympionikin die Aufgabe meisterhaft und loste folgende Partien:

  • Chemnitzer FC - FC Erzgebirge Aue
  • BSG Stahl Riesa - FSV Zwickau

Vorgesehen ist das Halbfinale für den 22. April.

+++ Die Auslosung aus Lichtenstein +++

Achtelfinale Wernesgrüner Sachsenpokal

Riesa siegt gegen Schiebock | Aue gelingt Revanche gegen Lok | Zwickau diesmal siegreich gegen Glauchau | Lichtenstein schmeißt DSC raus | Plauen und Grimma erfüllen Aufgaben | Chemnitz und Auerbach komplettieren Achtelfinale

Am Sonntag hat der Rekordpokalsieger aus Chemnitz den Reichenbacher FC deutlich mit 6:0 geschlagen und ist damit ungefährdet ins Viertelfinale eingezogen. Lange spannend hat es dagegen die SG Dresden Striesen gegen den VfB Auerbach gemacht. Der Oberligist traf zwar früh im Spiel zum 1:0, machte aber erst kurz vor dem Schlusspfiff mit dem zweiten Treffer den Deckel drauf.

+++ Die Sonntagsspiele +++

Die BSG Stahl Riesa hat den zweiten Oberligisten aus dem Wettbewerb geworfen. Nach dem SC Freital (2. Runde) hat sich nun der Bischofswerdaer FV die Zähne am Sachsenligisten ausgebissen. In der mit knapp 600 Zuschauern gut gefüllten Feralpi Arena haben die Stahlwerker verdient gewonnen und stehen jetzt im Viertelfinale. Zu keiner Zeit konnten die Schiebocker die Wohllebe-Elf wirklich unter Druck setzen, die mit großer Leidenschaft dagegenhielten. Schiri Ronny Walter hatte alle Hände voll zu tun und verteilte insgesamt acht Gelbe Karten. Den goldenen Treffer erzielte Janek Christian Müller in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit einem Schuss aus gut 18 Metern, der für BFV-Keeper Ziesche unhaltbar abgefälscht wurde.

Der FSV Zwickau konnte in Glauchau eine alte Rechnung aus dem letzten Jahr mit 2:1 begleichen und steht ebenso im Viertelfinale wie der FC Grimma und der VFC Plauen. Zu den letzten acht Mannschaften zählt auch der SV Fortschritt Lichtenstein. Die Mannschaft aus der Sachsenklasse West siegte gegen den Dresdner SC mit 5:2.

+++ Mehr Informationen +++

Die Mission Pokalverteidigung für den 1. FC Lok Leipzig ist vorbei. Der FC Erzgebirge Aue gewinnt ein Spiel auf Augenhöhe knapp mit 1:0 und revanchiert sich damit für die Finalniederlage im Mai 2025.

+++ LOK – FCE 0:1 +++

Das Topspiel am Sonntag steigt beim Reichenbacher FC, die um 13 Uhr den Rekordpokalsieger Chemnitzer FC empfangen. Auch das Spiel gibt es live beim MDR.

Das Viertelfinale (Spieltermin 28./29. März 2026) wird am kommenden Donnerstag um 15 Uhr beim MDR ausgelost.

3. Runde Wernesgrüner Sachsenpokal

Mit einem ungefährdeten Derby-Sieg zieht der 1. FC Lokomotive Leipzig als letzte Mannschaft ins Achtelfinale ein. Nur in der Anfangsphase hatten die Leutzscher mehr vom Spiel. Nach der Pause nahm die Lok Fahrt auf und ließ beim 3:0-Sieg nichts anbrennen.

Das Oberlausitzer Derby konnte der Bischofswerdaer FV in den Schlusssekunden in Bautzen für sich entscheiden und ist morgen ebenso im Lostopf (15 Uhr MDR) wie die Sachsenligisten Stahl Riesa, Fortuna Chemnitz, Reichenbacher FC und Dresdner SC. Die SG Handwerk Rabenstein kann vor 1.200 Zuschauern im Sportpark gegen den FSV Zwickau nichts ausrichten, der Regionalligist löst die Aufgabe abgeklärt. Jubeln darf auch der SV Fortschritt Lichtenstein, der nach dem Sieg gegen Lipsia zur Runde der letzten Sechzehn gehört.

Am Samstag war die Hälfte der 3. Runde entschieden und der VfB Auerbach hat am Freitagabend in Niesky erreichte als erste Mannschaft souverän das Achtelfinale. Außerdem siegten der FC Erzgebirge Aue vor 1.500 Zuschauern bei PaBo deutlich, der CFC in Annaberg und auch Oberligist Glauchau überzeugend gegen Oderwitz. Das Sachsenklasse Ost-Duell zwischen den beiden Spitzenmannschaften gewinnt die SG Dresden Striesen knapp gegen Ligaspitzenreiten Neusalza-Spremberg und ist damit ebenso im Achtelfinale wie der FC Oberlausitz Neugersdorf und der FC Grimma nach Verlängerung in Syrau. Zu feiern gab es was im Vogtland, wo der VFC Plauen Regionalligist Eilenburg mit 2:0 besiegt.


Runde 2 im Wernesgrüner Sachsenpokal

Sonntag setzten sich die Favoriten zumeist mit deutlichen Siegen durch. Lok machte es in Lindenau zweistellig, der CFC gewinnt ebenso locker wie die BSG Chemie und auch Zwickau löst die Aufgabe am Ende ohne Probleme. Ebenfalls in Runde drei sind Bischofswerda, Empor Glauchau und Auerbach, die allesamt Auswärtssiege feiern.

+++ Highlights 2. Runde +++

Die 2. Runde hat seit Freitagabend ihre erste kleinere Überraschung. Die BSG Stahl Riesa, in der Sachsenliga nach drei Spieltagen mit voller Punktausbeute, konnte vor mehr als 500 Zuschauer mit dem SC Freital einen starken Oberligisten niederringen. Ebenfalls in der 3. Runde sind der FV Eintracht Niesky und die FSV Budissa Bautzen.

Das Topspiel der 2. Runde entschied der FC Erzgebirge Aue mit 5:0 bei der SG Taucha 99 am Ende standesgemäß für sich. Auch ansonsten sind Überraschungen am Samstag ausgeblieben. Eilenburg, Plauen und Grimma erfüllen ihre Pflichtaufgaben und auch die Sachsenklassen werden in der 3. Runde vertreten sein. So bezwingt beispielsweise die SG Dresden Striesen den Sachsenligist VfL Pirna-Copitz 07 nach Elfmeterschießen.


HIGHLIGHTS AUS 1. RUNDE

Von SFV